frieren in Californien...

Posted by tour2008 on 19 Juni, 2008 00:45

so nun ein hallo vom neuen Kontinent. Nach unserem Marathonflug sind wir jetzt in LA angekommen und haben gleich am ersten Abend festgestellt, dass man zwar rund um die Uhr Burger bekommen koennte, leider aber nur mit Auto am Drive Thru. Auch ansonsten ist hier alles SEHR klischeehaft. Wir kommen uns vor als wuerden wir durch nen Film latschen. Ohne Auto geht hier mal recht wenig auch wenn die Busfahrer sehr nett und hilfreich sind. Gestern sind wir dann auch mal schoen mit dem Bus nach Venice Beach gefahren und haben waehrend des Strandspaziergans doch tatsaechlich gefroren. Im Sunshinestate! (Hat irgendwas mit Stuermen in Alsaska zu tun, oder vielleicht fehlt uns die Amifettschicht...). Tatsaechlich sind die meisten Amis doch recht fett. Aber es steht auch an jeder Ecke ein Burgerladen.

 Also dem Matze muss ich jetzt mal sagen, dass ich seinen Tip mit In n' Out Burger sehr enttaeuschnd fand. Hab schon bessere Burger gegessen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich LA wirklich scheisse finde.

Michi ist wie immer liebenswert. Aber wer Uli's Wertungssystem kennt: Er bekommt ne 1. Da es heute doch recht warm ist und wir keine Lust haben stundenlang im Bus nach Hollywood zu fahren, werden wirs uns mal am Pool vom Hotel gemuetlich machen. Unser Dorm laed nicht wirklich zum abhaengen ein (es riecht da nach Fuessen). Michi motzt mir gerade ueber die Schulter...

Ach, wir haben aber doch noch was nettes ueber die Amis zu sagen, die meisten waren sehr freundlich und hilfsbereit. Was man nicht gerade von dem Passkontrolletti sagen kann. Er wollte mich (Kathrin) nicht einreisen lassen, da ich keine Adresse hier hatte. Nach einiger Diskussion durfte ich dann doch rein, aber nicht ohne mich vorher noch mehrmals zu fragen ob ich Salami dabei haette?!? Gestern haben wir sogar mit einem Ex-Iraksoldaten ein paar Bierchen getrunken und der war nett. Verkehrte Welt. Wink

Bis dann aus Guatemala

L.A. S.U.C.K.S! (Michi)

Halbzeit

Posted by tour2008 on 14 Juni, 2008 16:37

so, wir haben unsere asiatische rundreise hinter uns, und auch ohne nenneswerte negative erfahrungen (ha! das sagt der michi, also mir fehlt mein mp3 player schon sehr, wenn ich die sau erwische...) ueberstanden. bevor es am montag auf den naechsten kontinent, und vier tage ins land des groessten terroristen der welt geht, noch mal eine kleine zwischenbilanz. thailand steht ausser konkurenz und war wie zu erwarten war super. danach gings ja, was fuer den aufmerksamen blogleser nichts neues ist nach laos. wir sind uns einig, dass laos dicht gefolgt hinter thailand liegt. das ranking hat vietnam definitv verloren. es ist zwar landschaftlich wunderschoen, aber die vietnamesen sind mir persoenlich (michi), und ich glaub auch der kathrin gegen ende tierisch auf den sack gegangen. kambodscha nimmt somit platz drei des suedostasiatischen rankings ein. wenn wir fuer kambodscha mehr zeit gehabt haetten, waer vielleicht sogar ne bessere platzierung rausgesprungen.

die kathrin sagt gerade, dass ja ueberhaupt niemand weiss was wir in vietnam gemacht haben. wie auch, wir konnten unseren reiseblog von keinem internetcafe aufrufen. somit folgt jetzt ein kurzer zwischenbericht. nach saigon gings weiter nach mui ne, wo wir endlich endlich auch mal das meer vor der haustuer hatten. uns wurde ein private beach in unserem guesthouse versprochen. denkste. statt sandstrand fanden wir eine mauer an die die wellen echt meterhoch rangeklatscht sind. wir konnten das meer aber doch geniessen, weil ein paar meter weiter ein streifen sandstrand zu finden war. zu mui ne gibts noch zu sagen, dass es dort sandduenen gab, die man mit einem plastikbrett runterrutschen konnte. fotos folgen noch, wobei man kathrins eingesandetes gesicht mal genauer betrachten sollte.                   

nach mui ne gings dann weiter nach dalat. vietnams weinanbau- und honeymoon stadt. also der wein war wirklich nicht zu verachten. landschaftlich wars da auch sehr schoen, und so hoch gelegen, dass wir abends mit jeans und langen aermeln raus mussten. das muss man sich mal vorstellen, in einem tropischen land zu frieren. nach dalat gings nach na thrang was wieder ein badeort ist. gibts eigentlich nix besonderes zu berichten drueber. ach doch, schnorcheln war da ganz geil, und ich bin schwer am ueberlgen doch noch meinen tauchschein zu machen. weiter gings dann nach hoi an. dieser ort ist wegen seiner altstadt, ich muss zugeben wirklich sehr nett, und seinen schneidern beruehmt. keine angst ich komm nicht mit anzug zurueck. ein fussball zwischenstopp wurde dann in hue eingelegt, weil ich kein bock hatte beim ersten deutschland spiel, das ja echt gut war (ole ole), im nachtbus zu verbringen. danach gings dann noch nach hanoi und in die ha long bay. hanoi noch chaotischer und lauter als saigon, ha long bay landschaftlich wunderschoen. alles im allem ist vietnam aber ein land wo man mehr geld fuer weniger... bezahlt. auf gut deutsch man wird abgezockt, und ich bin zu dem schluss gekommen ich mag die vietnamesen nicht. wir sind dann kurzerhand mit dem flugzeug von hanoi ausgeflogen, und gott seis gedankt wir sind wieder in thailand!!! fotos folgen natuerlich noch.

bis bald aus amerika, michi und kathrin

 

Saigon

Posted by tour2008 on 26 Mai, 2008 07:12

Servus, Gruetzi und Hallo,

wir sind nun schon den 3. tag in saigon, und ich muss sagen es ist eine absolut laute und chaotische stadt. aber genau so haben wir uns saigon, bzw. ho chi minh vorgestellt. eigentlich wollten wir gerade mal wieder fotos von angkor und kambodscha hochladen, aber der aku ging kurz davor zu end. viel zu saigon koennen wir noch net sagen, da ich (michi) gestern flach lag.  die  flitzekacke  hat mich  erwischt, und so  hab  ich  mich  eher  in  der  naehe  unseres  zimmers  aufgehalten. na ja, muss halt auch mal sein im urlaub. gleich gehen wir noch ein bisschen die stadt erkunden und eine nudelsuppe essen bevor es morgen endlich endlich an die kueste geht. wird auch langsam mal zeit nach mehr als 2 monaten.

machts gut

Kambodscha

Posted by tour2008 on 23 Mai, 2008 07:55

Hallo mal wieder!

Ja ja, ich weiss, wir haben uns schon laenger nicht mehr gemeldet. Aber im Sueden von Laos waren die Internetverbindungen nicht so der Hammer und in Siem Reap waren wir schwer mit Ruinen beschaeftigt. Fotos gibts heute leider auch keine, tagsueber soll man hier aus irgendwelchen Gruenden keine Fotos hochladen (die Verbindung ist eh recht lahm).

Ach ja und an Carina (falls du das hier mal liest): Ich hoffe ihr hattet eine schoene Feier und dass alles gut abegelaufen ist. Leider konnte ich dir keine email schreiben, da ich net mehr weiss welche Adresse gueltig ist und ob du sie dann ueberhaut liest. Aber ich hoffe doch mal, dass meine Karte angekommen ist. Wenn ich wieder zurueck bin will ich Fotos sehen!

Also, dann werd ich mal erzaehlen wie wir von Laos nach Kambodscha gekommen sind. Vientiane war bis auf die Bettwanzenepisode recht unspektakulaer. Ist wohl eher ne Stadt zum leben als zum Besichtigen. Der etwas ausserhalb gelegene Buddha-Park war aber doch recht interessant. Auf vielleicht der Flaeche eines Fussballfeldes stehen ueber 100 Statuen und Skulpturen.  Nachdem wir unser Visum fuer Kambodscha organisiert hatten haben wir uns dann von den Bettwanzen verabschiedet und sind mit dem Bus nach Savannakhet, eine Kleinstadt am Mekong. Von dort aus gings dann mit dem Bus nach Pakse, ebenfalls eine Kleinstadt am Mekong. Ueber die Busfahrten in Suedostasien muss man noch wissen, dass man eine Dauerberieselung an einheimischem Herz-Schmerz-Pop ueber sich ergehen lassen muss. Faehrt man mit einem etwas besseren Bus, dann hat man das zweifelhafte Vergnuegen auch noch die Herz-Schmerz-Videos zu dem Herz-Schmerz-Pop anschauen zu muessen. Diese zeigen meisst einen oder 2 milde laechelnde SaengerInnen, der ueber ihreseine schoene Heimat, die schoenen Maedchen oder tragische Schicksale (der schoenen Maedchen ihrerseiner schoenen Heimat) singen. Nach 5 Stunden wollte ich ihnen allen milde laecheld ihren Hals umdrehen.  Von Pakse aus gings dann mit einem Pickup-aehnlichen Vehikel (samlor) nach Champasak, der alten Hauptstadt Laos, ebenfalls am Mekong. Unsere Mitfahrer (ingesamt 23 + Bierkisten, Gepaeck und einem Benzinfass) haben sich sehr ueber Michis Koerperbehaarung amuesiert und mit ihrer verglichen. In Champasak haben wir dann eine kleine Radtour zu den Ruinen gemacht (sehr heiss und sehr anstrengend mit den quitsche Raedern die wir gemietet hatten). Die Ruinen waren dann aber doch recht sehenswert und die Aussicht ueber die Reisfelder und den Mekong das ganze Gestrampel wert. Champasak an sich ist ein kleines Dorf (oder eher mehrere) die sich an einer Strasse entlang ziehen. Auf  Schritt und Tritt winken einem kleine Kinder und aus jeder Ecke kommt ein Sabadee (Hallo). Von dort gings dann wieder mit Samlor und Faehre zu der groessten der 4000 Inseln im Mekong(als wir gezaehlt hatten genau 4001 ;-). Auf der Suche nach einem Geldautomat fuer Charlie (unser seit Chiang Mai immer wiederkehrender englischer Begleiter) unternahmen wir dann eine weitere Radtour die gleich in zweierlei Weise recht unerfolgreich war. Erstens gibts da weit und breit keinen Geldautomat und zweitens ist an Michis Fahrrad die Kette gerissen. Nach einem also etwas anstrengendem Tag kam dann eine anstrengende Nacht, da wir einen "kleinen" MBW hatten. Eine riessige Spinne (8 cm im Durchmesser) wuselte in mein Blickfeld und dann ging die Jagd, zuerst mit Deo und Feuerzeug spaeter mit Insektenvernichtungsspray, los. Gewinner: wir! Aber dann waren wir zu sehr mit Adrenalin vollgepumpt um gleich zu schlafen. Etwas muede gings also dann weiter mit dem Boot zu einer anderen Insel. Diese war sehr relaxt und wir hatten eine Haengematte direkt am Mekong. Dort gibt es einen grossen Wasserfall, den wir auch besichtigt hatten.

Von dort aus sind wir dann ueber die Kambodschanische Grenze und auch recht schnell nach Siem Reap. Michis Statement ueber Angkor: "Also ich bin ja schon n bissl enttaeuscht! Ein Tag haette gereicht."  Ich muss das ein kleines bisschen revidieren, Angkor ist defintiv eine Besichtigung wert (auch wenns scheiss teuer ist), nur stellt man sich das ganze etwas anders vor. Mehr Dschungel, weniger Kambodschaner die einem Zeug andrehen wollen (Oh, Mister, you make me cry!). Die Fotos kommen dann noch.

Jetzt sind wir in Phnom Penh und habens uns die letzten Tage gut gehen lassen und in unseren gemuetlichen Guesthouse ein bisschen "abgehangen" und ein wenig die Stadt angeschaut und natuerlich ein Khrama gekauft (denn jeder muss in Kambodscha einen kaufen). Einen Tag haben wir der weniger glorioesen Geschichte Kambodschas gewidmet und die Killing Fields und das S-21 Gefaengnis angeschaut. Weniger schoen.

Morgen gehts dann weiter nach Ho Chi Minh City und dann endlich ans Meer! Von dort melden wir uns dann wieder.

Gruss und Kuss 

endlich raus aus thailand

Posted by tour2008 on 05 Mai, 2008 08:33

halli hallo,

wir haben es endlich geschafft aus thailand raus zu kommen und sind jetzt schon seit dem 25. april in laos unterwegs. von thailand aus gings 2 tage lang mit nem richtig langsamen boot voller amerikanischer touristen den mae kong entlang nach luang prabang. die baenke auf dem boot waren wohl eher an asiatische reisende angepasst, also viel zu klein fuer uns. was man schon nach 2 stunden gespuert hat, und die 8 stunden fahrt nicht gerade ertraeglich gemacht hat. die stadt hat uns beiden richtig gut gefallen. alle haeuser in altem kolonialstil. nach 3 naechten in luang prabang gings dann weiter nach vang vieng. das wird im reisefuehrer ein bisschen wie las vegas beschrieben, aber das triffts wohl eher weniger. es ist eine lange strasse mit vielen bars und restaurants, wo tag und nacht der fernseher laeuft, und jedes restaurant "seine" serie zeigt (z.B. simpsons oder friends). alles ist natuerlich voll mit touristen und ich glaub ich hab das durchschnittsalter etwas in die hoehe getrieben. ein highlight gibts aber in vang vieng, und das nennt sich tubing. man leiht sich einen grossen schlauch aus einem lastwagenreifen, und das tuk tuk faehrt einem dann zum fluss. dort paddlet man dann auf seinem reifen langsam den fluss lang und ungefahr alle 50 meter kann man an einer bar halt machen, ein bierchen und einen lao whiskey trinken. an jeder bar gibts dann noch eine art plattform, so ca. 5 meter hoch, von der aus man sich in den fluss schwingen kann (siehe fotos). die ganze fahrt dauert ungefaehr 4 stunden, und man ist von der hitze dem bier und dem lao whiskey, den es zu jedem bierchen gratis gibt, ziemlich lustig am end. auf die art haben wir dann unseren ersten mai verbracht.

nach 3 tagen vang vieng gings dann in die hauptstadt von laos, vientiane. dort sind wir nun schon 2 naechte. mir persoenlich gefaellt die stadt jetzt nicht so gut, und ich galub wir haben irgendwelche tierchen im bett. jedenfalls ist kathrin ziemlich verstochen, und ich denk wir ziehen morgen um. 

das wars erst mal wieder von uns,  gruesse an alle

Kommentare

Posted by tour2008 on 23 April, 2008 15:38

also wenn das mit den Kommentaren nicht gleich funktioniert, dann wird der Kommentar irgendwie als Spam beurteilt. An den Einstellungen koennen wir leider nix aendern, aber sobald wir den Kommentar sehen kommt er aus der Anti-Spamliste. Also nicht verzweifeln. 

sawadee bemai kaa (a guads Neis oder fuer die Nicht-Schwaben: ein gutes neues Jahr)

Posted by tour2008 on 19 April, 2008 16:31

Also erstmal allen ein frohes Neues Jahr! Das wird hier in Thailand am 13.4. gefeiert und wir schreiben uebrigens das Jahr 2551. Der Jahreswechsel findet seltsamerweise aber dennoch am 31.12 statt.  Wie schon erwaehnt wird das neue Jahr hier mit einer riessigen Wasserschlacht begangen. Wie gross konnten wir uns vorher nicht ausmalen. Eine ganze Woche lang (die eigentlichen Festivitaeten gehen 3 Tage) waren wir pitsche patsche nass. Es wurde mit Eimern und Super-Soakern gekaempft. Es fuehlt sich besonders nett an, wenn einem einer einen grossen Eimer Eiswasser ueber die Schultern kippt. Brrr... Aber so sehr frieren kann man hier gar nicht. Angenehm auch bei Tempo 60 auf dem Roller einen Eimer Wasser entgegengeschleudert zu bekommen. Aber so alles in allem war es eine Riesengaudi. Ich dachte ja schon, dass mich im Bezug auf Oeffentlichem Wahnsinn nach dem Rosenmontagsumzug in Mainz nix mehr schocken kann, aber die Thais haben halt doch nen riesen Schuss. Fotos gibts davon leider nicht allzu viele, da ohne eine wasserfeste Kamera nicht viel geht.

Um dem ganzen Wahnsinn hier (in Chiang Mai ist es anscheinend am krassesten)  zu entgehen, sind wir dann nochmal nach Pai und zum Stausee. War wieder schoen und relaxt.

Vor Songkran waren wir - um unser Visum fuer Thailand zu verlaengern - im Norden. Zuerst waren wir in Chiang Rai, was sich als nicht besonders aufregend herausgestellt hat. Aber wir haben eine lustige Bar gefunden die bis oben hin mit Krimskrams bestueckt war. Am naechsten Tag gings dann mit dem Bus nach Mae Sai, das ist die noerdlichste Stadt Thailands mit dem Grenzuebergang nach Burma oder wie es ueber dem Eingang steht: The Union of Myanmar. Mae Sai war ein recht nettes ruhiges kleines Dorf (zumindest da wo wir uebernachtet hatten). Wir haben uns sogar eine Weile auf den Dorfplatz (oder so) gesetzt.  Wobei wir direkt auf den Grenzbach schauen konnten. Haben sogar Menschen von beiden Seiten aus rueberwaten sehen. Die Grenze zu Burma stellt man sich dann doch etwas bewachter vor, so wie sie am offiziellen Grenzuebergang auch ist. Mit Stacheldraht und boese schauenden Grenzern usw. Nachdem wir in einem Guest House eingecheckt hatten, sind wir auf den Weg zur Grenze von einem Shan-Burmesen (die ethnische Minderheit die sich so am meisten gegen die Regierung wehrt, in Rambo 4 faelschlicherweise als Karen bezeichnet...Klugscheiss, Klugscheiss..) abgepasst worden der uns in eine Wechselstube gefuehrt hat. Man muss um nach Burma zu kommen entweder 10 US-Dollar oder 500 Baht (10 Euro) zahlen. Also waehlten wir natuerlich die billigere Wariante mit den 10 Dollar. Irgendwie witterten wir schon die ganze Zeit einen Beschiss, aber es klappte alles ganz gut und wir sind ohne weitere Probleme nach Burma gekommen. Dort haben wir uns etwa anderthalb Stunden aufgehalten. Haben ein bisschen Zollfrei geshoppt (vor allem Alkohol, Michi wurden mehrmals Pornos und Viagra angeboten...) und uns dann wieder zurueck nach Thailand eingestempelt. Zurueck in Chiang Mai haben wir uns dann mit einer Amerikanerin unterhalten und die meinte, dass es ganz sicher keine braunen 10 Dollar Scheine gibt. Oh! Also doch ein Beschiss. Aber jetzt koennen wir zumindest sagen: Wir haben der Regierung von Myanmar falsche Dollar untergeschmuggelt und die Rebellen mit ca 6,50 Euro unterstuetzt! Jea!! 

Morgen werden wir uns dann endlich mal aus Chiang Mai verabschieden, wesshalb wir uns jetzt auch hier verabschieden (Fotos wann anders) und uns noch auf ein paar Bierchen in unsere Stamm-Kneipe setzen.

Dam!!! oder: "Where you go?"

Posted by tour2008 on 06 April, 2008 08:28

So, hallo mal wieder,

wir sind schon wieder in Chiang Mai nach einem Ausflug nach Pai (ein altes Hippiedorf) und zu einem wirklich schoenen Stausee (hier von uns nur "Dam!!" genannt). Wir sind mit ein paar Leuten aus dem Guesthouse und der Betreiberin mit Rollern nach Pai gefahren. Das ist eine 4 Stunden Strecke mit vielen, vielen Bergen und Kurven. Sehr schoen zu fahren wenn man nicht Michi als Beifahrer hat. Also ist er gefahren und ich hab mir hintendrauf meinen Hintern plattgesessen. War trotzdem eine schoene Strecke so durch den Jungel. In Pai haben wir uns dann zwei kleine Huetten gemietet. Wir haben auch gleich ein Haustier mit hinzubekommen, oder vielleicht auch mehrere. Ich glaube auf unserem Dach hat eine ganze Rattenfamilie gewohnt, gesehen haben wir allerdings nur eine. Sonst ist Pai ein ruhiges, kleines Doerfchen mit ein paar uralt-Hippies. Dort haben wir dann 2 Naechte verbracht und sind dann - wieder zurueck durch den Jungel - im Regen zum Stausee gefahren. Es war echt schoen dort. Ausser uns gab es dort nur Thais (die meisten durchgeknallt und betrunken). Die 2 Tage die wir auf dem Hausboot waren haben wir eigentlich nur mit essen, trinken, baden und faulenzen verbracht. Bis auf einen Abend an dem wir uns bei Karaoke verausgabt hatten. Sehr lustig wenn man nur in einer kleinen Gruppe ist und wenn keiner singen kann. Leid getan haben mir eingentlich nur die anderen Bewohner des Sees.

Jetzt sind wir wieder in Chiang Mai und warten auf unsere Paesse, die gerade fuer unsere Visa bei der Laotischen Botschaft sind. Am Dienstag gehts dann hoch in den Norden und fuer Songkran - das Thailaendische Neujahrsfest, das traditionell mit Wasserschlachten begangen wird - wieder zurueck nach Chiang Mai und dann gehts endlich weiter nach Laos.

Liebe Gruesse, schicken euch ein bisschen von der Hitze die wir hier im ueberfluss haben...

Bangkok Bilder

Posted by tour2008 on 28 März, 2008 10:40

also jetzt funktionieren die Bangkok bilder von uns endlich

jungle-trecking

Posted by tour2008 on 28 März, 2008 10:10

gude,

 

wir melden uns wohlbehalten aus dem jungle zurueck. wir haben hier im norden ein trecking durch den jungle gemacht (war ja mein geburtstagsgeschenk von der  kaethe). 2 naechte in der wildnis zu uebernachten war schon super. wir waren eine gruppe von 7 personen einschliesslich uns (2 franzmaenner, 3 amis und natuerlich wir). die erste nacht haben wir in einer huette uebernachtet und mit lagerfeuerromantik und dusche im baechle.

dann gings mit nem elefant weiter zu einerm wasserfall, wo dann mittagessen angsagt war. danach dann ueber stock und stein und auf und ab durch die berge zu einem kleinen dorf. da gabs dann abends eine kleine showeinlage von einem bergstamm aus burma. wir mussten natuerlich mit ums feuer tanzen und danach fuer den stamm singen, was gar nicht so leicht war bei der gemischten truppe. haben uns dann schliesslich auf old mcdonalds geeinigt (haben die bestimmt schon 1000 mal gehoert). gab aber applaus.

am naechten tag wurden wir mit einem kleinen shopping-markt von den einheimischen berglern geweckt, was ziemlich anstrengend war, da jeder wollte, dass wir bei ihm einkaufen. kathrin hat sich nen sarong angekuckt und plioetzlich schreit der ganze markt: sarong sarong cheap cheap!!! nach dem markt war eine kleine bamboo-rafting tour bei sehr niedrigwasser angesagt, da ja trockenzeit im moment.

nun sind wir wieder in chiang mai und haben erst mal eine thai-massage ueber uns ergehen lassen. jetzt ist jeder knochen wieder an der richtigen stelle. Totale Entspannung fuer 3 Euro die Stunde.

Die Tage in Chiang Mai bevor wir zum trekking sind, waren auch sehr nett. Haben am ersten Tag abends beschlossen noch ein Absacker-Bier zu tr. Dort haben wir dann gleich mal einen Haufen netter Leute kennengelernt und sind bis 4 oder 5 Uhr morgens verhockt. Die Thai der das Guesthouse gehoert hat auch kraeftig mitgetrunken und uns dann die letzten Tage die besten Plaetze in und um Chiang Mai gezeigt. Einen Tag waren wir mit ihr an nem echt schoenen See hier in der Naehe und haben geschlemmt. Kennt jemand vielleicht "Dancing Shrimp"? Nein? Das ist das krasseste -  und unbudhistischste - Essen das ich je gesehen habe. Da kommen lebende (!) kleine Garnelen mit sauscharfer Chillisose in einen Topf mit Deckel und nach so 5 minuten sind dann alle tot. Wenn man allerdings den Deckel zu frueh luepft, dann wird man vom Essen attakiert!

so, das war mal ein langer Bericht und wir machen uns jetzt mal ans hochladen der Bilder. Danach gehts schlemmen auf dem Food-market (cheap, cheap)

 

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