Saigon
Servus, Gruetzi und Hallo,
wir sind nun schon den 3. tag in saigon, und ich muss sagen es ist eine absolut laute und chaotische stadt. aber genau so haben wir uns saigon, bzw. ho chi minh vorgestellt. eigentlich wollten wir gerade mal wieder fotos von angkor und kambodscha hochladen, aber der aku ging kurz davor zu end. viel zu saigon koennen wir noch net sagen, da ich (michi) gestern flach lag. die flitzekacke hat mich erwischt, und so hab ich mich eher in der naehe unseres zimmers aufgehalten. na ja, muss halt auch mal sein im urlaub. gleich gehen wir noch ein bisschen die stadt erkunden und eine nudelsuppe essen bevor es morgen endlich endlich an die kueste geht. wird auch langsam mal zeit nach mehr als 2 monaten.
machts gut
Kambodscha
Hallo mal wieder!
Ja ja, ich weiss, wir haben uns schon laenger nicht mehr gemeldet. Aber im Sueden von Laos waren die Internetverbindungen nicht so der Hammer und in Siem Reap waren wir schwer mit Ruinen beschaeftigt. Fotos gibts heute leider auch keine, tagsueber soll man hier aus irgendwelchen Gruenden keine Fotos hochladen (die Verbindung ist eh recht lahm).
Ach ja und an Carina (falls du das hier mal liest): Ich hoffe ihr hattet eine schoene Feier und dass alles gut abegelaufen ist. Leider konnte ich dir keine email schreiben, da ich net mehr weiss welche Adresse gueltig ist und ob du sie dann ueberhaut liest. Aber ich hoffe doch mal, dass meine Karte angekommen ist. Wenn ich wieder zurueck bin will ich Fotos sehen!
Also, dann werd ich mal erzaehlen wie wir von Laos nach Kambodscha gekommen sind. Vientiane war bis auf die Bettwanzenepisode recht unspektakulaer. Ist wohl eher ne Stadt zum leben als zum Besichtigen. Der etwas ausserhalb gelegene Buddha-Park war aber doch recht interessant. Auf vielleicht der Flaeche eines Fussballfeldes stehen ueber 100 Statuen und Skulpturen. Nachdem wir unser Visum fuer Kambodscha organisiert hatten haben wir uns dann von den Bettwanzen verabschiedet und sind mit dem Bus nach Savannakhet, eine Kleinstadt am Mekong. Von dort aus gings dann mit dem Bus nach Pakse, ebenfalls eine Kleinstadt am Mekong. Ueber die Busfahrten in Suedostasien muss man noch wissen, dass man eine Dauerberieselung an einheimischem Herz-Schmerz-Pop ueber sich ergehen lassen muss. Faehrt man mit einem etwas besseren Bus, dann hat man das zweifelhafte Vergnuegen auch noch die Herz-Schmerz-Videos zu dem Herz-Schmerz-Pop anschauen zu muessen. Diese zeigen meisst einen oder 2 milde laechelnde SaengerInnen, der ueber ihreseine schoene Heimat, die schoenen Maedchen oder tragische Schicksale (der schoenen Maedchen ihrerseiner schoenen Heimat) singen. Nach 5 Stunden wollte ich ihnen allen milde laecheld ihren Hals umdrehen. Von Pakse aus gings dann mit einem Pickup-aehnlichen Vehikel (samlor) nach Champasak, der alten Hauptstadt Laos, ebenfalls am Mekong. Unsere Mitfahrer (ingesamt 23 + Bierkisten, Gepaeck und einem Benzinfass) haben sich sehr ueber Michis Koerperbehaarung amuesiert und mit ihrer verglichen. In Champasak haben wir dann eine kleine Radtour zu den Ruinen gemacht (sehr heiss und sehr anstrengend mit den quitsche Raedern die wir gemietet hatten). Die Ruinen waren dann aber doch recht sehenswert und die Aussicht ueber die Reisfelder und den Mekong das ganze Gestrampel wert. Champasak an sich ist ein kleines Dorf (oder eher mehrere) die sich an einer Strasse entlang ziehen. Auf Schritt und Tritt winken einem kleine Kinder und aus jeder Ecke kommt ein Sabadee (Hallo). Von dort gings dann wieder mit Samlor und Faehre zu der groessten der 4000 Inseln im Mekong(als wir gezaehlt hatten genau 4001 ;-). Auf der Suche nach einem Geldautomat fuer Charlie (unser seit Chiang Mai immer wiederkehrender englischer Begleiter) unternahmen wir dann eine weitere Radtour die gleich in zweierlei Weise recht unerfolgreich war. Erstens gibts da weit und breit keinen Geldautomat und zweitens ist an Michis Fahrrad die Kette gerissen. Nach einem also etwas anstrengendem Tag kam dann eine anstrengende Nacht, da wir einen "kleinen" MBW hatten. Eine riessige Spinne (8 cm im Durchmesser) wuselte in mein Blickfeld und dann ging die Jagd, zuerst mit Deo und Feuerzeug spaeter mit Insektenvernichtungsspray, los. Gewinner: wir! Aber dann waren wir zu sehr mit Adrenalin vollgepumpt um gleich zu schlafen. Etwas muede gings also dann weiter mit dem Boot zu einer anderen Insel. Diese war sehr relaxt und wir hatten eine Haengematte direkt am Mekong. Dort gibt es einen grossen Wasserfall, den wir auch besichtigt hatten.
Von dort aus sind wir dann ueber die Kambodschanische Grenze und auch recht schnell nach Siem Reap. Michis Statement ueber Angkor: "Also ich bin ja schon n bissl enttaeuscht! Ein Tag haette gereicht." Ich muss das ein kleines bisschen revidieren, Angkor ist defintiv eine Besichtigung wert (auch wenns scheiss teuer ist), nur stellt man sich das ganze etwas anders vor. Mehr Dschungel, weniger Kambodschaner die einem Zeug andrehen wollen (Oh, Mister, you make me cry!). Die Fotos kommen dann noch.
Jetzt sind wir in Phnom Penh und habens uns die letzten Tage gut gehen lassen und in unseren gemuetlichen Guesthouse ein bisschen "abgehangen" und ein wenig die Stadt angeschaut und natuerlich ein Khrama gekauft (denn jeder muss in Kambodscha einen kaufen). Einen Tag haben wir der weniger glorioesen Geschichte Kambodschas gewidmet und die Killing Fields und das S-21 Gefaengnis angeschaut. Weniger schoen.
Morgen gehts dann weiter nach Ho Chi Minh City und dann endlich ans Meer! Von dort melden wir uns dann wieder.
Gruss und Kuss
endlich raus aus thailand
halli hallo,
wir haben es endlich geschafft aus thailand raus zu kommen und sind jetzt schon seit dem 25. april in laos unterwegs. von thailand aus gings 2 tage lang mit nem richtig langsamen boot voller amerikanischer touristen den mae kong entlang nach luang prabang. die baenke auf dem boot waren wohl eher an asiatische reisende angepasst, also viel zu klein fuer uns. was man schon nach 2 stunden gespuert hat, und die 8 stunden fahrt nicht gerade ertraeglich gemacht hat. die stadt hat uns beiden richtig gut gefallen. alle haeuser in altem kolonialstil. nach 3 naechten in luang prabang gings dann weiter nach vang vieng. das wird im reisefuehrer ein bisschen wie las vegas beschrieben, aber das triffts wohl eher weniger. es ist eine lange strasse mit vielen bars und restaurants, wo tag und nacht der fernseher laeuft, und jedes restaurant "seine" serie zeigt (z.B. simpsons oder friends). alles ist natuerlich voll mit touristen und ich glaub ich hab das durchschnittsalter etwas in die hoehe getrieben. ein highlight gibts aber in vang vieng, und das nennt sich tubing. man leiht sich einen grossen schlauch aus einem lastwagenreifen, und das tuk tuk faehrt einem dann zum fluss. dort paddlet man dann auf seinem reifen langsam den fluss lang und ungefahr alle 50 meter kann man an einer bar halt machen, ein bierchen und einen lao whiskey trinken. an jeder bar gibts dann noch eine art plattform, so ca. 5 meter hoch, von der aus man sich in den fluss schwingen kann (siehe fotos). die ganze fahrt dauert ungefaehr 4 stunden, und man ist von der hitze dem bier und dem lao whiskey, den es zu jedem bierchen gratis gibt, ziemlich lustig am end. auf die art haben wir dann unseren ersten mai verbracht.
nach 3 tagen vang vieng gings dann in die hauptstadt von laos, vientiane. dort sind wir nun schon 2 naechte. mir persoenlich gefaellt die stadt jetzt nicht so gut, und ich galub wir haben irgendwelche tierchen im bett. jedenfalls ist kathrin ziemlich verstochen, und ich denk wir ziehen morgen um.
das wars erst mal wieder von uns, gruesse an alle