Statsitik
So, nun das letzte Mal Hallo aus dem Ausland, morgen frueh geht der Flieger heim. Um an Ulis Urlaubstatistik anzuknuepfen, haben wir mal ein bisschen nachgerechnet.
Hier unsere Reise in Zahlen:
72 Betten (Busse, Flugzeuge, etc nicht mitberechnet)
1.5 Stunden Zug
54 Stunden Flugzeug
54 Stunden Boot
336.5 Stunden Bus
insgesamt 446 Stunden in Transportmitteln (ohne Stadtbus oder -boot) = 18,6 Tage
und das ganze in 184 Tagen
Das hoert sich irgendwie seltsam an. Aber es war absolut Wert. Bis bald, wir verabschieden uns nun,
Gruss und Kuss, Michi und Kathrin
Wer hat an der Uhr gedreht?
Puh, das ging ja alles so schnell. Grad wars noch ein halbes Jahr und schon sinds nur noch 3 Tage.
Aber wir freuen uns auch sehr auf euch alle und auch auf richtiges Brot und Bier...
Aber bevor wir hier ans Abschiednehmen denken, werden wir nochmal ueber unsere letzten Wochen berichten. Da der letzte Bericht in Cuenca endet, werden wir da mal anknuepfen. Cuenca war schoen und sicher, ausserdem haben wir eine nette Kneipe mit Rockmusik (endlich mal kein Salsa oder Reggaeton) gefunden also sind wir da erstmal ein Weilchen geblieben. Von dort aus haben wir einen Andenmarkt besichtigt und waren bei einer Inkaruine (Ingapirka - Mauer der Inkas). Von Cuenca aus sind wir dann nach Riobamba. Das nicht - wie Michi nach den Ausrufern im Busbahnhof Quito befuerchtet hatte - die lauteste Stadt der Welt ist. Eigentlich ist es gar nix besonderes, vielleicht bei schoenem Wetter wenn man alle umgebenden gletscherbedeckten Vulkane sehen kan, aber wir hatten Wolken. Auf der Busfahrt von Riobamba nach Latacunga ist uns dann das passiert wovon wir schon so viel gehoert hatten: Michis kleiner Rucksack ist zwischen seinen Fuessen aufgeschlitzt und sein Geldbeutel rausgeholt worden. Mistekacke! Gott sei dank war aber nicht viel Geld drin, bescheuerterweise aber beide Bankkarten, der Fuerherschein, der Perso,...
Um einen Beleg fuer den Diebstahl zu bekommen mussten wir dann auf die Polizei. Das war sehr interessant, wir nur wenig Spanisch, die kein Englisch, und der Anwalt dort fand es lustig Witze ueber die deutsche Geschichte zu machen. Hahaha! Von Latacunga aus haben wir dann die Quilotoaloop gemacht. Das ist eine Rundreise mit Pickups oder Localbussen die morgends um 3-6 Uhr fahren um einen wassergefuellten Vulkankrater. War echt schoen da, auch wenn wir ja nicht so die Trekkingfans sind. Die erste Busfahrt der Route ging von angeblich DEM indiogenen Markt los. Sehr lustig. Ich wuerde mal schaetzen, dass auf jeden menschlichen Passagier mindestens 3 Huehner gekommen sind. Diese sind entweder an den Fuessen zusammengebunden auf dem Dach oder unter den Sitzen verstaut worden. Eines hat sich irgendwie befreit und ist dann ein bisschen im Bus spazieren gegangen und hat nach Koernern gepickt (die es auch auf meinem Schuh gesucht hat). Ausserdem gab es noch einen kleinen Hund, diverse tote Fische und Saecke voll Reis, Bohnen, was auch immer. Danach waren wir fuer ein paar Tage in Baños, das direkt unter einem aktiven Vulkan liegt, den man aber wegen der Wolken nicht gesehen hat. Dort haben wir dann nach Empfehlungen von 2 Franzosen auch unsere Tour in den Amazonas gebucht, die von Lago Agrio nahe der Grenze zu Kolumbien aus losging. Von dort gings dann nochmal 3 Stunden mit dem Kleinbus und 2 Stunden mit dem Boot in den Jungel in die Ueberfluteten Waelder des Cuyabenoreservats. Da ist es genau so wie man es sich im Amazonas vorstellt: Scheiss Lebendig! Wir haben Aras, Affen, Suesswasserdelphine, Fledermaeuse, Spinnen, Skorpione, Schlangen, Kolibris, riessige Schmetterlinge, Raupen jeglicher Art, Kaimane (bis zu 5 m), Geier, usw. gesehen. Wahnsinn! Das meisste waren Insekten und Voegel. Ausserdem haben wir Piranas gefischt. Der einzige der nix gefangen hat war... ratet mal! Sogar ich, die mit Fisch ja nix anfangen kann, hat 2 Minuten Michis Angel gehalten und einen gefangen. Die Franzosen die die Tour mit uns gemacht hatten, haben Michi vorgestern immer noch damit aufgezogen. Nach der Jungeltour gings dann wieder zurueck nach Quito. Hier haben wir uns mal in Ruhe die Stadt angeschaut und sind zum Mittelpunkt der Erde gefahren. Da steht ein riessiges, haessliches Monument zum Gedenken an die fanzoesische Exkursion um Monsieur de la Condamine, die bewiesen haben, dass die Erde rund ist und sich 1736 um nur ca. 240m vermessen haben. Insgesamt haben wir 3 Aequatorlinien besichtigt. Keine Ahnung welche jetzt die richtige war, aber es ist schon lustig ein bisschen auf den Linien rumzuhuepfen. Suedhalbkugel - Nordhalbkugel - Suedhalbkugel - Nordhalbkugel -... Die letzten Tage waren wir noch in Qtavalo und haben Souvenirs geshoppt. Ausser dem riessigen Markt haben wir da noch einen Raubvogelpark besichtigt, der einige bedrohte Vogelarten ausstellt, aber vorallem wegen dem Kondor - "Koenig der Anden" - bekannt ist. Der ist uebrigens kein schoener Anblick. Michi meinte es sei doch schon schoener einen Adler als Wappentier zu haben. Ein Erlebnis der besonderen Art hatten wir auch noch mit einem Hahnenkampf. Ein unglaublich daemlicher Machosport. Dennoch haben wir mit einem anderen deutschen Paerchen 5$ auf einen der Voegel gesetzt und unseren Einsatz verdoppelt. Auch wenn das alles ein Missverstaendnis sein musste, wir haben naemlich auf den Verlierer gesetzt. Bevor das aber jemandem aufgefallen war haben wir uns schnell aus dem Staub gemacht. Jetzt haben wir noch 2 1/2 Tage die wir gemuetlich in Quito verbringen werden. Dann bis bald am Wochenende oder demnaechst,...
Ecuador!
Hola mal wieder,
nachdem wir uns die letzten Wochen langsam von Norden nach Sueden an der Kueste entlang gearbeitet haben sind wir jetzt in den Anden gelandet, wo´s mal wieder scheiss kalt ist. Aber was erwartet man auch auf 2500 m Hoehe? Cuenca ist ein schoenes kleines Staedchen mit vielen Kirchen, alten Haeusern und Panamahueten (sollte man hier aber blos net so nennen, das ist ein Montechristi oder ein sombrero de paja toquilla). Gestern waren wir hier in einem Museum ueber die vielen ethnischen Gruppen Ecuadors und da waren ein paar echte Schrumpfkoepfe ausgestellt. Sieht schon krass aus, ein echter Kopf mit Nase, Mund, geschlossenen Augen, Haaren, linien im Gesicht,... Inzwischen ist das Schrumpfen von Menschenkoepfen aber verboten und es werden nur noch Faultierkoepfe geschrumpft. Heute werden wir uns dann mal den diversen Kirchen widmen. Unsere Kuestentour haben wir ganz im Norden, an der kolumbianischen Grenze, mit einer Tour durch die Mangroven mit Stopp in einem Pfahlhuettendorf begonnen. Dann gings weiter in den Sueden nach Atacames - ausser einem Strand nichts besonderes. Das ist eher eine Party-Bade-Stadt fuer Ecuadorianer. Danach haben wir dann eine Woche in Canoa haltgemacht. Canoa ist ein kleines Surfer-Fischer-Dorf. Ganz nett und ruhig, bis aufs Wochenende an dem wir dann auch mit 2 Englaendern uns ins Partyleben gestuerzt haben. Leider ist die Musikauswahl hier nicht gerade spannend, Salsa oder Reggaeton (wie man das auch immer schreibt). Nach einer Woche in Ecuador konnte ich schon alle Lieder (auf spanisch natuerlich) mitsingen. Aaarrgh! Kommt ja auch ueberall, von Bus bis Bar. In Canoa haben wir uns dann auch mal im Surfen versucht. Mit ein bisschen mehr Zeit & Kraft waeren wir noch voll die Cracks geworden. Nee, aber es hat Spass gemacht und sollte weiterverfolgt werden (sage zumindest ich, der Michi wohl eher net).
Nach absolutem Relaxen in Canoa haben wir uns dann aufgerafft uns weiter in den Sueden vorzuwagen. Die Kueste Ecuadors ist im Sommer immer ein Tummelplatz fuer balzende Buckelwale. Vor allem um die Isla de la Plata herum sind sie immer wieder anzutreffen wie sie aus dem Wasser springen, mit der Flosse wackeln und sonstige Kunstueckchen auffuehren um die Weibchen zu beeindrucken. Das konnten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. Nach einem Kurzbesuch von Guayaquil, der groessten Stadt in Ecuador, sind wir nun in den Anden und frieren wie schon erwaehnt. Aber das ist ja ganz gutes Training fuer zu Hause wie wir aus dem Internet erfahren haben.
Gruesse Michi und Kathrin
pic...pic...pic...pic...pictures!!!
Suedhalbkugel
Hallo aus Quito!
Seit gestern befinden wir uns nun auf der Suedhalbkugel, wie Michi gestern Abend im Taxi ganz erstaunt festgestellt hat. Im Moment sitzen wir in einem Internetcafé im modernen Quito. Die Altstadt und den Rest hier besichtigen wir bevor wir wieder von hier aus zurueckfliegen. Heute Abend gehts dann mit dem Nachtbus an die Nordkueste.
Die letzten Wochen, seitdem wir uns leider nicht fuer Olympia in der Disziplim "geduldig Anstehen" qualifiziert haben, haben wir in Costa Rica verbracht. Costa Rica ist zwar echt schoen aber leider recht touristisch und auch sehr teuer. Die erste Woche haben wir an der Pazifikkueste verbracht und das Strandleben genossen: Wir sind am Strand rumgelegen, haben einen Surfkontest beobachtet und ein bisschen in den Wellen rumgehuepft, Cocktails am Strand getrunken, nachts dem Wellenrauschen gelauscht,... Schee wars. Danach gings dann nach Liberia wo die Region ihr jaehrliches Fest abgehalten hat. Teil davon war ein Jahrmarkt mit Rodeo. (Guanacaste, die Region im Norden, ist Farmland mit vielen Kuehen und Cowboys.) Das mussten wir unbedingt sehen. Ueberall Cowboyhuete und -stiefel, Pferde und Kuehe. Bullenreiten ist irgendwie schon sehr machomaessig, aber wir fandens lustig. Um auch noch ein bisschen von Costa Ricas sehr bekanntem Artenreichtum zu sehen, sind wir dann nach Monteverde in den dortigen Nebelwald-Naturpark. Leider hatten wir nicht allzu viel Glueck und haben nicht soo viele Tiere gesehen, aber interessant wars trotzdem. Wer vermutet hinter einem Wollknaeul auf einem Baum schon ein Faultier... Zum Costa Rica Pflichtprogramm gehoert natuerlich auch eine der bekannten CanopyTouren oder auch Ziplines genannt. Dabei zipt man mit Kletterausruestung an einem Stahlseil durch den Urwald. War sehr lustig. Der letzte Stopp in Costa Rica war dann der Volkan Arenal, der jeden Tag ein paar kleine Erruptionen hat und sehr schoen und malerisch an einem See gelegen ist. Leider versteckt er sich gelegentlich hinter den Wolken und so haben wir keine Lava gesehen. Schoen wars trotzdem. Von San Jose sind wir dann gestern nach Quito geflogen. Gestern abend waren wir mit einem aus dem Hostel hier seinen Geburtstag feiern und waren in einer Tischtennis-, Billard- und Bowlinghalle.
Nun werden wir noch unsere letzten 6 Wochen in Ecuador geniessen. Bis bald dann...
die laengste schlange der welt
wie ihr seht sind wir wohlbehalten in costa rica angekommen. dem geht aber eine kleine geschichte voraus. nachdem die kathrin mich wieder vollstandig gesund gepflagt hatte gings mit dem boot wieder aufs festland und mit einem bus in die haesslichste stadt der welt mit dem namen "san pedro sula". dort haben wir in einem hotel eingecheckt in dem die zimmer eher wie gefaengniszellen aussahen. war ja aber nur fuer eine nacht.
in ganz mittel amerika gibt es die sogenannten tica busse. mit denen kommt man durch ganz mittelamerika, quasi von mexico bis panama. unser plan war eigentlich von honduras aus bis costa rica nen bus zu nehme. es gab aber nur noch 2 plaetze bis nicaragua. kurzerhand haben wir den bus nach nicaragua genommen. unsere endstation war die hauptstadt von nicaragua: managua. bis dahin wurde aber erstmal noch der bus 2 mal getauscht, der grund: panne. wir kamen ungefaehr und 9 uhr nachts an, und die ganze stadt war dunkel. eine richtige city of crime also. an der busstation haben wir uns dann ein hotel ausgesucht das nicht weit weg war. ein typ vom hotel hat uns dann auch gleich abgefangen und uns zum hotel eskortiert, weil man, wie er gesagt hat, nachts besser nicht auf der strasse rumlaeuft. wir habens ihm direkt geglaubt do wies da aussah. am naechsten morgen gings dann wieder zur tica busstation, in der hoffnung einen bus nach costa rica zu erwischen. denkste! es war alles ausgebucht. auch bei anderen busunternahem war kein platz mehr nach costa rica fuer 2 deutsche rucksackreisende. was macht man in so einer situation? man entschliesst sich fuer einhiemische busse, was wir ja in asien oefter gemacht haben. also gings mit dem taxi zur busstation, die eher nach markt als busstation aussah. auf dem weg dort hin hat uns der taxifahrer immer wieder gesagt wie gefaehrlich die busstation ist, und dass wir bloss niemandem vertrauen sollen, und bloss in den bus einsteigen sollen mit der richtigen endstation. hat nicht lange gedauert und wir sassen im richtigen bus richtung grenze nach costa rica. zuvor wollten uns aber alle moeglichen verkaeufer aepfel, aepfel, aepfel oder pollo pollo pollo oder fresca, fresca, fresca andrehen. und ungelogen die laufen durch die busse und wiederholen andauernd ohne pause was sie verkaufen wollen. sehr lustig!
nach einer 3 stunden busfahrt mit einem saunabus wurden wir an der grenze ausgeladen und standen erst mal ratlos rum. aber wir haben festgestellt man muss einfach zu laufen und irgendwie schleussen die einen dann durch. zuerst muss man erstmal 1 dollar zahlen um ins niemandsland zu kommen. im niemandsland irrt man dann ein weilchen umher bis man ein hauesschen findet wo man fuer 2 dollar seinen ausreisestempel aus nicaragua bekommt. dann gehts zu fuss ungefaehr 500 meter richtung grenze nach costa rica, wo man der laengsten schlange der welt begegnet.
von weitem sieht man schon ganz viele menschen hinter einander stehen die sich mal schneller und mal weniger schnell im entengang vorwaertsbewegen. wir haben uns gedacht die stehen bestimmt fuer busse ins landesinnere an. hat sich aber herausgestellt, dass all die menschen einen einreisestempel nach costa rica wollten. was soll man also machen. man sucht irgendwo das ende der schlange und stellt sich ungefaehr 3 stunden in bruetender hitze an. vom ende der schlange aus kann man auch den anfang der schlange sehen, aber wie das mit schlangen eben so ist, schlaengelt sie sich eine ganze weile um ecken , und wenn man so mitten drin steht, quasi im verdauungstrakt der schlnage, ist weder ende noch anfang in sicht. wenn man nach 3 stunden dann endlich ins gebaeude der grenzstation kommt wird einem dann auch klar warum es so lange gedauert hat. die grenzer lassen immer nur grueppchen von ungefaehr 10 leuten rein, und drinnen sitzen die langsamsten beamten der welt, die einen mit nem fragenden blick ankucken, ungefaer nach dem motto was man hier will. und weil die grenzer soooooo lange fuer nen stempel brauchen wird die laengste schlange der welt natuerlich immer laenger und laenger.
nachdem wir der schlange entkommen waren und unseren einreisestempel nach costa rica im reisepass hatten, gings mit dem bus nach liberia. aber der werte leser kann es sich wahrscheinlich schon denken, nicht ohne panne und den bus zu tauschen. das hat sich aber als ziemlich lustig herausgestellt, denn als es ans bus tauschen ging hat sich jeder costa ricaner wie ein kleines kind benommen, und ist wie der teufel zum kreuz und quer zum anderen bus gerannt. die plaetze sind natuerlich begrenzt und die busse hoellisch ueberfuellt. wir haben uns tot gelacht, und haben natuerlich nur nen stehplatz nach liberia bekommen. als der bus dann in liberia (ungefaehr nach 3 stunden) ankam, ging das gehetze wieder von vorne los, weil jeder der erste sein wollte der aus dem bus raus kommt. die spinnen die costa ricaner. wir haben gedacht die asiaten sind stressig im bus aber hier drehen die regelrecht durch in den bussen. der bus war so voll, dass man nicht haette umfallen koennen, und durch das ganze gedranege hat sich natuerlich wieder einer durchgedrueckt und wollte fresca, fresca, fresca oder pollo, pollo, pollo loswerden. zum totlachen sag ich euch.
morgen gehts dann erstmal mit nem bus, hoffentlich wird die busfahrt genauso lustig, an die pazifikkueste von der aus wir uns wieder melden.
bis denne!!!
VIETNAMBILDER
auf einer Insel in der Karibik ... und ne Buddl Rum!
Ja, ihr habt richtig gelesen wir sind auf einer kleinen Insel in der Karibik. Seid ihr auch alle schoen neidisch?
Der Rum musste aber leider bissher noch warten, da der Michi krank war und 2 Tage nur im Bett verbracht hatte. Jetzt gehts ihm aber wieder gut und heute abend gibts hier ein Konzert am Strand und da werden wir dann endlich mal alle Klischees erfuellen. Da die Bay Islands in Honduras ja anscheinend einer DER Tauch- und Schnorchelspots der Welt sein sollen, waren wir natuerlich auch schon schnorcheln. Also ich muss ja sagen, dass mir bissher immernoch Indonesien zum schnorcheln am besten fand. Aber wir haben hier doch einige interessante Fische gesehen, sowie Baracudas, fliegende Fische, nen Papageienfisch,... und nen Wahlhai! Ne ne, den leider nicht, aber der kommt hier tatsaechlich gelegentlich vorbei. Letzte Sichtung: 18. Juni. Auch sonst gibts hier fuer Biologen viele Tiere zu bestaunen (was wir natuerlich ausgiebig tun). So haben wir Kolibris beim Necktarsammeln bestaunt, Pelikane beim fliegen und gleiten beobachtet, eine Kakerlake auf Erkundungstour durch unser Zimmer verfolgt und auch schon einen wilden Utila-Leguan beim sonnen gestoert. (Der Utila-Leguan sagt vielleicht einigen Biologen was, da in der Mainzer Uni immer Zettel fuer ein schweine teures Praktikum aushaengen.) Morgen werden wir dem Inselleben dann wahrscheinlich wieder den Ruecken zukehren (falls uns der Rum nicht dazwischen kommt) und uns weiter auf den Weg Richtung Sueden machen.
Fotos gibts dann endlich naechstes Mal, versprochen!
Arr! Arr!
Hola Amigos
wir haben uns ja schon lang net mehr gemeldet, was wohl ein bisschen mit unserer faulheit zu tun hatte. aber immerhin haben wir eine woche die schulbank in antigua gedrueckt, und da ging dann immer erst mal gar nix danach. wie man auf der weltkarte sehen kann sind wir im moment in der scheisse karibik. ist aber ueberhaupt net scheisse. gefaellt uns hier echt gut. bisschen kultur war auch dabei in guatemala. wir haben tikal besichtigt, was unglaublich alte mayaruinen sind. ich galub apocalypto spielt dort. morgen gehts bei uns weiter nach honduras, genau genommen nach tela an die naechste karibikkueste. von dort gibts dann mal wieder nen ausfuehrlichen bericht und hoffentlich auch fotos.
adios, michi und kathrin
p.s.ich hab schon fast alles an spanisch wieder vergessen (michi)